
Hi, ich bin Theresa!
Ich bin Grundschullehrerin und Klassenlehrerin einer 2. Klasse. Bevor ich in der Schule gelandet bin, habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht. Es war eine gute und vor allem lehrreiche Zeit, aber innerlich wusste ich: Da wartet noch etwas anderes auf mich. Also habe ich noch einmal neu angefangen und Grundschullehramt mit den Fächern Deutsch, Mathe und Sachunterricht studiert.
Mein Referendariat ist nun seit zwei Jahren abgeschlossen und „schwups“ bin ich selbst wieder mit dem Referendariat in Kontakt: Ich betreue aktuell eine Referendarin.
Neben ganz viel Zeit mit meiner Familie, Freunden und meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Verein verbringe ich unglaublich viel Zeit damit, über Schule und Lernen nachzudenken. Ich gehe darin richtig auf: Es macht mir einfach Freude, dazuzulernen, Neues auszuprobieren und meinen Unterricht immer wieder weiterzuentwickeln.
Schon lange beschäftige ich mich mit der Frage, wie man Unterricht so gestalten kann, dass Kinder individuell, in ihrem eigenen Tempo und mit mehr Eigenverantwortung lernen können. Und ja – auch bei mir ist nicht alles perfekt. Ich bin noch längst nicht am Ziel. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es jemals einen Punkt geben wird, an dem ich sagen kann: Jetzt stimmt alles! Die Welt um uns herum verändert sich stetig, und auch Schule ist für mich etwas, das sich ständig weiterentwickelt und vielleicht auch sollte, genauso wie die Kinder, wir Lehrer:innen und die Welt um uns herum. Deshalb wird es wohl immer ein Prozess bleiben. Wichtig ist für mich, Schritt für Schritt weiterzugehen, immer mal wieder innezuhalten, nachzudenken und neu anzupassen. So gut es eben gerade möglich ist. Manchmal sind es kleine Veränderungen, manchmal größere – aber ich glaube daran, dass auch kleine Schritte einen Unterschied machen können. Manchmal gehe ich zwei Schritte vor, manchmal auch wieder einen zurück. Aber genau das gehört dazu. Ich lerne jeden Tag dazu und was gut funktioniert (und was eben auch nicht).
Seit Januar letzten Jahres nehme ich euch auf meinem Instagram-Profil mit auf diesen Weg. Es geht mir vor allem um echte Einblicke aus der Praxis, um Herausforderungen, Ideen und ganz viele kleine Alltagsmomente aus dem Klassenzimmer. Und was soll ich sagen: Die Rückmeldungen von euch sind so wertvoll! Ich bekomme so viel Input, Austausch und Inspiration – das hätte ich nie erwartet, und dafür bin ich einfach unglaublich dankbar.
Mir war es schon immer wichtig, selbstreguliertes Lernen zu fördern, nicht als eigenes Fach oder großes Extra-Projekt, sondern eingebettet in kleine, echte Alltagssituationen. Denn: Kinder müssen nicht alles wissen, aber sie sollen lernen, sich selbst zu helfen, sich zu organisieren, Lernstrategien zu nutzen und ihren eigenen Lernweg aktiv mitzugestalten. Und genau daraus entstand die Idee für das Logbuch, vorerst nur für meine eigene Klasse.
Angefangen hat alles mit einem klassischen Hausaufgabenheft. Doch irgendwann reichte mir das nicht mehr. Ich wollte, dass die Kinder auch ihre Lernziele im Blick behalten, regelmäßig reflektieren und Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen. Also habe ich mit Vorlagen gearbeitet, die wir gemeinsam mit den Kindern ausgefüllt, angepasst und weitergedacht haben. Ich habe irgendwann gemerkt, dass mir etwas fehlt, etwas, das all die Dinge zusammenbringt, die mir im Schulalltag wirklich wichtig sind: eine gute und transparente Kommunikation mit den Eltern, Raum für Reflexion der Kinder, das Setzen von individuellen Lernzielen und die strukturierte Planung der Woche. Ich wollte keinen weiteren Zettel oder ein weiteres Heft, sondern etwas, das all das vereint: Ein echter Lernbegleiter, der Kinder auf ihrem ganz eigenen Weg unterstützt.
Letzten Sommer habe ich kurzerhand einen Prototyp erstellt, einfach am Computer, ganz schlicht. Ich habe ihn hier auf Instagram gezeigt und plötzlich kamen so viele Rückfragen und Rückmeldungen von euch! Das war für mich der Startschuss: Warum das Ganze nicht so weiterentwickeln, dass auch andere etwas davon haben? In ganz viel Eigenarbeit und mit eurer Unterstützung ist das Logbuch über Monate gewachsen. Es verbindet genau das, was mir im Unterricht wichtig ist.
Ich arbeite jetzt seit einem Jahr daran, und viele tolle Ideen von euch sind dabei mit eingeflossen. Mit viel Feedback habe ich das Logbuch immer weiterentwickelt: ein Lernbegleiter, der wirklich aus der Praxis für die Praxis gemacht ist, von Lehrkräften für Lehrkräfte.
Das war erstmal eine kleine Vorstellung von mir.
Wenn ihr mögt, folgt mir gerne auf Instagram, um mehr Einblicke zu bekommen. Vielleicht ist ja der ein oder andere Impuls für euren Unterricht dabei.
Schreibt mir immer gerne, wenn ihr Fragen habt oder euch austauschen wollt. Ich freue mich wirklich immer, von euch zu hören!
In Liebe,
Theresa